O S K A R   M A R T I N – A M O R B A C H

 

Weitere Werke von Oskar Martin-Amorbach

 

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Sankt Martin teilt seinen Mantel

Aquarell über Bleistiftvorzeichnungen; auf dünnem, pergaminähnlichem Papier; an den vier Ecken befestigt/geklebt auf sandfarbenen Karton; gerahmt; unter Glas
nicht datiert

Rahmengrösse: 23,7×21,7cm
Blattgrösse: 19,2x16cm

auf dem unterlegten Karton u.r. in Blei signiert „Oskar Martin Amorbach“
nicht betitelt

reserviert

 

           

 

Zustand
Blatt an den vier Ecken befestigt/geklebt auf sandfarbenen Karton; in den Eckbereichen aufgrund der Befestigung leicht knittrig; partiell elicht fleckig; Rahmen mit leichten Gebrauchsspuren; verso auf Rahmenrpckwand u.m. violetter Stempel „Bilder-Weiler / […] Würzburg“; verso auf Rahmenrückwand aufgeklebter Briefumschlag mit innen liegendem Zeitungsartikel (v. 06.09.1985, Mainpost[?]) „Würzburgs Beitrag zur Wiedergeburt des Goldenen Saals in Augsburg. Oskar Martin-Amorbach schuf vor 20 jahren die Deckengemälde“

 

 

Zu Oskar Martin-Amorbach (27.03.1897 Amorbach – 11.10.1987 Roßholzen):
Maler, Kirchenmaler; begann bereits im Kindes- und Jugendalter zu zeichnen; 1913-14 Besuch der Malschule in Bensheim begann er sein Studium an der Kunstakademie München; 1914-16 Studium an der Königlichen Kunstgewerbeschule München; 1916-19 Kriegsdienst; schwere Verwundung; erst 1920 konnte er sein Kunststudium fortsetzen; Meisterschüler bei Franz von Stuck; nach seinem Studium Umzug nach Samerberg (Chiemgau); dort Anschluss an die Künstlervereinigung „Die Welle“; 1923 Rompreis; im Folgenden erhielt er zahlreiche öffentliche Aufträge (u.a. Freskengestaltung in der Stadtpfarrkirche in Lohr am Main, Ausmalung der Kuppeln der Kirche in Waldsassen); im Dritten Reich wurde Martin-Amorbach zu einem sehr geschätzten und oftmals ausgestellten Künstler; 1939 Ernennung zum Professor in München; 1943 Ernennung zum Professor für Historienmalerei an der Akademie für bildende Künste in Berlin; 1950-51 Überarbeitung und Ergänzung der im Krieg zerstörten Fresken der Würzburger Neumünsterkirche; 1957 schuf er das Wandbild „Abendland“ für das Aula-Treppenhaus der Mozartschule in Würzburg; 1981 Verleihung der Albertus-Magnus-Medaille der Stadt Würzburg; 1982 Verleihung des Ehrentellers der Stadt Amorbach