K A R L   S C H R I C K E R

 

Weitere Werke von Karl Schricker

 

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„Insel-Krk-Motiv, Jugoslawien“

Tuschpinsel (schwarz, teilw. grau laviert) auf Papier; gerahmt [Originalkünstlerrahmen, ungeöffnet] nicht datiert, (wohl) um 1975

Rahmengrösse: 62,5×76,5cm
Plattengrösse: 45,5x31cm

€ 240,-

 

  

 

u.l. signiert „K. Schricker“, sowie verso auf einem Etikett vom Künstler in blauem Kugelschreiber mit dessen damaliger Anschrift bez.
verso auf einem Etikett vom Künstler betitelt in blauem Kugelschreiber: „Insel-Krk-Motiv, Jugoslawien“

Zustand
Rahmen ist ungeöffnet; Rahmen partiell leicht berieben (u.m. kleiner Abbruch am Rahmen, sowie u.l. minimaler Abbruch); verso auf Rahmenrückwand o.r. kleiner Aufkleber mit handschriftlicher Nummerierung „135“ [dies wohl die Werksnummer des Künstlers]

 

 

Karl Schricker unternahm in den 1970er/80er Jahren immer wieder Reisen auf die heute zu Kroatien gehörige Insel Krk. Der Künstler fand dabei seine Motive in der Landschaft, den Ortschaften mit ihren schlichten Gebäuden, sowie bei Mensch und auch Tier. Die vorliegende Tuschezeichnung gibt einen Teilblick auf ein Gebäude auf Krk. Am rechten Rand führt ein Weg am Haus vorbei nach Hinten. Im Vordergrund auf diesem Weg erkennt man einen Esel, der in scheinbar vollkommener Ruhe isst. Die Komposition lebt von der wunderbaren technischen Ausführung Karl Schrickers, der verschiedenste Farbnuance aus der Tusche erzeugt und es so schafft einen ungemein lebendigen Moment einzufangen!

 

 

Zu Karl Schricker (04.12.1912 – 22.09.2006):

Leben / Künstlerische Ausbildung
4. Dezember 1912 in Förstenreuth geboren – Sommer 1922/23 Lehre beim Kunstmaler Max Schaffner (1881 – 1960) in Münchberg – 1930 bis 1932 Ausbildung zum Modelleurvolontär in der Porzellanfabrik Hertel, Jakob & Co., GmbH (Rehau) – 1932 bis 1939 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg (Fachklasse -Freie Graphik und Malerei-) – seine Lehrer waren: Prof. Friedrich Heubner und Prof. Karl (Carl) Dotzler – 1937 Verleihung des Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg – 1939 Ernennung zum Meisterschüler – 1940 bis 1945 Militärdienst – 1945 bis 1948 freischaffend – 1948 – 1975 Industriegraphiker (Porzellanfabrik Rosenthal) – 1951 Heirat mit Thea Schricker, geb. Pülz (gest. 1996) – ab 1951 Wohnsitz in Redwitz – ab 1975 freischaffender Künstler – ab 1997 Wohnsitz in Bayreuth – 22. September 2006 in Bayreuth gestorben

Mitgliedschaften
1964 Gründungsmitglied der Künstlergruppe -Nordfranken- – 1967 Aufnahme in den -Bund Fränkischer Künstler- – 1969 Aufnahme in den -Berufsverband Bildender Künstler- STIL, THEMEN, TECHNIKEN – v.a. Tier- und Naturthemen, die sowohl gegenständlich als auch symbolisch dargestellt werden; aber auch Landschafts-, Städtedarstellungen; vereinzelt auch Skulpturen – verwandte Techniken: Zeichnung, Spachtel, Mischtechnik, Aquarell, Tusche, Öl – oftmals großformatige Werke

Einzelausstellungen
u.a.: – 1976 Hypo-Galerie Hof / Saale – 1976 Kleine Ravenna-Galerie (Bischofsgrün) – 1977 Kleine Ravenna-Galerie (Bischofsgrün) – 1990 Steingraeber & Söhne Galerie (Bayreuth), Titel: Das verfolgte Tier – 1993 Neues Rathaus (Bayreuth), Titel: Das Tier im Bild

Beteiligung an Ausstellungen
u.a.: – 1972 Galerie Mudil (Berlin), Gruppenausstellung mit Horst Böhm, Heinrich Schreiber und Fritz Böhme – 1977 Die kleine Galerie; (Bamberg) Ausstellung mit Heinrich Schreiber [dazu: Katalog zur Ausstellung: Die kleine Galerie – Karl Schricker / Heinrich Schreiber; Bamberg; Fränkischer Tag GmbH & Co.; 1977] – 1978 Beteiligung an der Gruppenausstellung des Berufsverbandes Bildender Künstler in Oberfranken und dem Künstlerbund Graz; Künstlerhaus Graz

Literatur
u.a.: – Berufsverband Bildender Künstler Oberfranken e.V. (Hrsg.) (1992): Karl Schricker; [ohne Verlag / Ort] – Max Escher (1973): Karl Schricker – ein fränkischer Maler und Dürerpreisträger, in: Kulturwarte. Monatsschrift für Kunst und Kultur (XIX. Jg. / Nr. 12), S. 236 – 241