J Ü R G E N   R O S T E C K

 

Weitere Werke von Jürgen Rosteck

 

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Frauenkopf mit vorgehaltener Hand

Mischtechnik (Gouache und Farbkreiden über Bleistiftvorzeichnungen; auf leichtem karton; am oberen Rand durch zwei Klebestreifen auf bordeauxfarbenen Karton befestigt
mittig recht auf dem Zeigefinger in Blei datiert „[19]77“

Grösse des unterlegten Kartons: 43,8×29,9cm
Blattgrösse: 23,9×17,1cm

mittig recht auf dem Zeigefinger in Blei signiert „Jürgen Rosteck“
nicht betitelt

€ 410,-

 

  

 

Zustand
Blatt am oberen Rand durch zwei Klebestreifen auf bordeauxfarbenen Karton befestigt; Ecke u.r. minimal bestoßen; Ecke o.r. mit leichter Stauchung; verso technikbedingt leicht farbfleckig; verso u.r. in Blei nummer. „649“, sowie daneben in Blei frühere Preisangabe „520,-„unterlegter Karton im rechten Bereich leichte vertikale Stauchung; unterlegter Karton an den oberen beiden Ecken mit kleinen Einstichlöchern; unterlegter Karton verso u.r. in Blei nummer.

 

 

Beeindruckende skurril farbintensive Komposition, die besonders durch die Spannung zwischen den ausgefüllten Gouache-Flächen und den zittrig abstrahierten Farbkreide-Flächen überzeugt!

 

 

Zu Jürgen Rosteck (1946 Berlin – 2011 Bremen):
Maler und Zeichner; in der Kindheit mit der Familie geflohen aus Ost-Berlin; abgebrochene kaufmännische Lehre; kurzzeitig an der Bremer Kunstschule; lebte von der Hand in den Mund; am 23.02.1966 ermordet Rosteck die Witwe Alma Schütt, 65, und deren Tochter Karin, 25, da er eine seiner Christuszeichnungen nicht an sie verkaufen konnte; nach dem Bekanntwerden wurden Händler auf Rostecks Werk aufmerksam und die Nachfrage stieg; ab 1972 als freischaffender Maler und Graphiker tätig; 1975 Einzelausstellung in der Galerie Pot Krüger (Bremen); 1977 Einzelausstellung in der Galerie Dodenhoff (Wallhöfen); 1983 Einzelausstellung in dem Antiquariat und Galerie Beim Steinernen Kreuz (Bremen); 1985 Beteiligung an der Ausstellung „Junge Kunst in Bremen“ (Kunsthalle Bremen); 2002 Beteiligung an der Ausstellung „Städte und Dämonen“ (Museum Charlotte Zander – Schloss Bönnigheim, Bönnigheim); 2006 Beteiligung an der Ausstellung „15 Jahre Galerie Incontro“ (Eitorf); 2009 Beteiligung an der Ausstellung „Wo soll ich hin?“ (Städtische Galerie Bremen); Werke befinden sich u.a. in der Städtischen Galerie Bremen

Literatur
Katalog zur Ausstellung „Junge Kunst in Bremen“ (3. März bis 21. April 1985); Kunsthalle Bremen; unpag.