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Günter Schöllkopf: „Jean Paul“

 

Zu Günter Schöllkopf (23.05.1935 Stuttgart – 30.06.1979 ebd.):
Grafiker, Zeichner, Illustrator; 1952-57 Studium an der Kunstakademie Stuttgart (bei Karl Rössing und Hans Fegers); ab 1952 Beteiligungen an zahlreichen Gruppenausstellungen; 1954-55 Ateliergemeinschaft mit Robert Förch; 1956 Graphikerpreis der Kunstakademie Stuttgart; ab 1957 freischaffender Künstler; 1957 erste Einzelausstellung im Deutschen Bücherbund (München), es folgen zahlreiche weitere Einzelausstellungen im In- und Ausland; 1957-79 Illustrationen zu Zeitungen (u.a. „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Deutsche Zeitung“, „Stuttgarter Zeitung“) und Büchern (u.a. von Charles Dickens, William Shakespeare, Voltaire, Oscar Wilde); 1962-64 freier Mitarbeiter bei „Christ und Welt“; 1965 Rompreis der Villa Massimo; Oktober 1965 bis September 1966 infolge des Rompreises Aufenthalt in Rom; es folgen weitere Kurzaufenthalte in Italien; 1967 Gründung des Freundeskreises der „Schöllkopf-Gesellschaft“ durch Theo Krug (Stuttgart); 1976 erster Krankenhausaufenthalt; 1977 Australienreise; 1979 Stipendium Cité Internationale des Arts (Paris); zweiter Krankenhausaufenthalt; Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg und der Künstlergruppe der Hans-Thoma-Gesellschaft; Werke Schöllkopfs befinden sich u.a. im Besitz der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart, der Gemäldesammlung der Staatsgalerie Stuttgart, der Galerie der Stadt Stuttgart, der Library of Congress (Washington D.C.); der Staatlichen Graphischen Sammlung (München); des Museums für Moderne Kunst (Utrecht); der Städtischen Galerie Albstadt; der Städtischen Kunstsammlung Reutlingen, der Galerie der Stadt Kornwestheim; Schöllkopf befasste sich ab 1952 konsequent mit Themenkreisen, deren Grafiken sich zu Zyklen zusammenschließen (u.a. „Zu Balzac“ (1952), „Don Quichote“ (1955), „Ulysses“ (ab 1963), „Stendhal“ (ab 1971), „Heinrich Heine“ (1975), „Zu Thomas Mann“ (1975-76))

Literatur
GREINER, Rudolf (1981): Günter Schöllkopf; Stuttgart: Hatje
„Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, Künstler-ID: 00040640
NAGEL, Gert K. (1986): Schwäbisches Künstlerlexikon; Kunst & Antiquitäten; S. 108