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Friedrich Wilhelm Mundinger: Ansicht eines Dorfes in Westfalen

 

Zu Friedrich Wilhelm Mundinger (07.12.1893 Offenburg – 24.05.1965 Remscheid):
Volksschule, Oberrealschule. Bis 1913 kaufmännische Lehre in Pforzheim. Von 1919 bis 1921 Studium der Volkswirtschaft an der Universität (Handelshochschule) München; Diplom-Kaufmann. Studium der Staatswissenschaften in Frankfurt und Hamburg; Promotion zum Dr. rer. pol. 1923 Heirat mit Gertrud Loeb; 1936 Umzug nach Telgte und Rückzug der Familie aufgrund der jüdischen Abstammung der Ehefrau; 1944 Verhaftung der Familie und Deportation ins Zwangsarbeitslager Kassel; März 1945 gelingt der Familie und befreundeten Militärs die Flucht aus dem Lager; bis Kriegsende versteckt sich die Familie unter falschem Namen bei Freunden in Delbrück; in dieser Zeit malte Mundinger zahlreiche Aquarelle, die er gegen Lebensmittel u.ä. verkaufte; nach dem Krieg Rückkehr nach Telgte; Selbständig als beratender Volkswirt, Maler und Graphiker. Vorsitzender der Westfälischen Sezession. 1. Vorsitzender des Westdeutschen Künstlerbundes und Vizepräsident des Landesberufsverbandes bildender Künstler Nordrhein-Westfalen. Mitglied der FDP ab 1945, Kreisvorsitzender der FDP in Münster. Mitglied des Kreistages. Mitglied des Provinzialrates Westfalen 1946. Über den Maler Mundinger im Vollmer Künstler- Lexikon: ‚Meisterschüler von Otto Modersohn. Ab 1933 Mal.- und Ausstellungsverbot. Seit 1945 wieder Maler. Landschaften, Stilleben. 1. Vorsitzewnder d. westfälischen Sezession und des westfälischen Künstlerbundes. Etc.‘; — „Wer hat Zeugnisse über Mundinger?“, in: Westfälische Nachrichten (v. 14.08.2010)