C U R T   W I T T E N B E C H E R

 

Weitere Werke von Curt Wittenbecher

 

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„An der Ponte accademia in Venedig“

Aquarell über partiellen Kohlevorzeichnungen auf Aquarellbütten
verso u.r. in blauem Kugelschreiber datiert: „[19]66“

Blattgrösse: 48,5×78,5cm

unten rechts in Braun monogrammiert „CW“, verso unten rechts in blauem Kugelschreiber vollsigniert „Curt Wittenbecher“
verso unten rechts in blauem Kugelschreiber vom Künstler betitelt: „An der Ponte accademia in Venedig“, sowie darüber ebenso in blauem Kugelschreiber mit der Werksnummer 1799 versehen

€ 750,-

 

Zustand
Blattränder technikbedingt etwas wellig; (leichte) Druckstellen im Blatt; am rechten Blattrand mittig zwei kleine Einrisse (Länge etwa 0,5cm); am linken Blattrand oben kleiner Einriss (Länge etwa 0,3cm); am oberen Blattrand rechts kleiner Einriss (Länge etwa 0,4cm); am oberen Blattrand mittig kleines Einstichloch; verso am unteren Rand technikbedingt farbfleckig

 

Von der Ponte accademia blickt der Künstler den Canal Grande entlang bis auf die Santa Maria della Salute. In golden warmen Farben präsentiert Wittenbecher den Momenteinfang des mediterranen Lichtspiels. Meisterhaft!

Zu Curt Wittenbecher (01.08.1901 Magdeburg – 02.01.1978 Bremen):
während der Schuljahre bis zum Abitur Halbtagsschüler der Kunstgewerbeschule Magdeburg; 1921-24 Studium an der Privatschule für graphische Künste (bei Moritz Heymann und Walter Thor); danach Studium an der Städtischen Kunstgewerbeschule (Berlin-Charlottenburg) bei Harold Bengen und an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule (Magdeburg) bei Ernst Hoffmann und Richard Winckel; anfangs Dozent für Laienzeichnen und Kunstbetrachtung an der Volkshochschule Charlottenburg; ab 1928 freischaffender Maler und Graphiker in Magdeburg; 1934 Ausstellung im Kaiser-Friedrich-Museum (Magdeburg) in Gemeinschaft mit Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff; Aufnahme in den Künstlerverein -Börde-; 1939-40 Mitglied und Leiter der -Künstlerkameradschaft Magdeburg-; gemeinsam mit Friedrich Einhoff, dem Zerbster Maler Paul Jünemann u. a. war er ab 1939 in den Kriegsjahren zuständig für die jährlichen Magdeburger Kunstausstellungen; 1942 Verleihung des Kunstpreises der Stadt Magdeburg; 1944 Übersiedlung nach Hindeland im Allgäu, nach dem Totalverlust seiner Wohnung durch Kriegseinwirkung; 1949 Übersiedlung nach Worpswede; 1953 Gründungsmitglied des „Neuen Forum“ (Bremen); seit 1955 freischaffender Maler in Bremen; zahlreiche öffentliche Aufträge, sowie Lehrtätigkeiten; Motive waren häufig Naturdarstellungen und Stilleben

Literatur
LIEBSCHER, Sabine: Curt Wittenbecher; in: Magdeburger Biographisches Lexikon
SCHNEIDER, Erich (Hrsg.) (2009): Expressiver Realismus. Die Sammlung Joseph Hierling [Schweinfurter Museumsschriften 166/2009]; Schweinfurt; S. 353
Kunstverein Bremen (Hrsg.): Katalog -Curt Wittenbecher. Ausstellung 1959/60. Kunsthalle Bremen