C U R T   W I T T E N B E C H E R

 

Weitere Werke von Curt Wittenbecher

 

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Portrait der Ehefrau des Künstlers Hildegard Wittenbecher, geb. Marquardt

Zimmermannsblei auf sandfarbenem Karton
u.r. in Blei datiert „24.3.[19]48“

Kartongrösse: 34×42,8cm

u.r. in Blei monogrammiert „CW“
nicht betitelt

€ 375,-

 

 

 

 

 

Zustand
durchgehend (leicht) stockfleckig (im unteren Bereich etwas stärker); kleine Einstichlöcher in den vier Ecken; verso am Rand umlaufend weißes Klebeband von früherer Befestigung; verso u.l. Sammlungsstempel und Nummerierung in Blei

 

 

In Curt Wittenbechers Schaffen nahm die Landschaftsmalerei sicherlich den größten Bereich ein. Daneben entstanden vereinzelt auch Portraits (Selbstportraits, aber auch Portraits von nahestehenden Personen). Die vorliegende Zeichnung zeigt die Ehefrau des Künstlers, die mit leicht geöffnetem Mund und freundlichem Blick den Betrachter ansieht.

Zu Curt Wittenbecher (01.08.1901 Magdeburg – 02.01.1978 Bremen):
während der Schuljahre bis zum Abitur Halbtagsschüler der Kunstgewerbeschule Magdeburg; 1921-24 Studium an der Privatschule für graphische Künste (bei Moritz Heymann und Walter Thor); danach Studium an der Städtischen Kunstgewerbeschule (Berlin-Charlottenburg) bei Harold Bengen und an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule (Magdeburg) bei Ernst Hoffmann und Richard Winckel; anfangs Dozent für Laienzeichnen und Kunstbetrachtung an der Volkshochschule Charlottenburg; ab 1928 freischaffender Maler und Graphiker in Magdeburg; 1934 Ausstellung im Kaiser-Friedrich-Museum (Magdeburg) in Gemeinschaft mit Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff; Aufnahme in den Künstlerverein -Börde-; 1939-40 Mitglied und Leiter der -Künstlerkameradschaft Magdeburg-; gemeinsam mit Friedrich Einhoff, dem Zerbster Maler Paul Jünemann u. a. war er ab 1939 in den Kriegsjahren zuständig für die jährlichen Magdeburger Kunstausstellungen; 1942 Verleihung des Kunstpreises der Stadt Magdeburg; 1944 Übersiedlung nach Hindeland im Allgäu, nach dem Totalverlust seiner Wohnung durch Kriegseinwirkung; 1949 Übersiedlung nach Worpswede; 1953 Gründungsmitglied des „Neuen Forum“ (Bremen); seit 1955 freischaffender Maler in Bremen; zahlreiche öffentliche Aufträge, sowie Lehrtätigkeiten; Motive waren häufig Naturdarstellungen und Stilleben

Literatur
LIEBSCHER, Sabine: Curt Wittenbecher; in: Magdeburger Biographisches Lexikon
SCHNEIDER, Erich (Hrsg.) (2009): Expressiver Realismus. Die Sammlung Joseph Hierling [Schweinfurter Museumsschriften 166/2009]; Schweinfurt; S. 353
Kunstverein Bremen (Hrsg.): Katalog -Curt Wittenbecher. Ausstellung 1959/60. Kunsthalle Bremen