C U R T   W I T T E N B E C H E R

 

Weitere Werke von Curt Wittenbecher

 

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„Rosen vor Burg Hornberg“

Aquarell auf Malkarton; am oberen Rand durch Klebestreifen unter Passepartout gesetzt (Klebung gelöst)
verso u.l. vom Künstler in Blei datiert „Sept. 52“

Passepartoutgrösse: 60x50cm
Blattgrösse: 47,8x36cm

u.r. monogrammiert; sowie verso u.l. vom Künstler in Blei sign.
verso u.l. vom Künstler in Blei betitelt: „Rosen vor Burg Hornberg“; dazu in Blei mit Werksnummer versehen „728“

€ 440,-

 

 

 

Zustand
am Rand u.r. kleiner Einriss (etwa 1cm); partiell leichte Druckstellen; Ecken minimal bestoßen; obere beide Ecken mit kleinen Einstichlöchern; verso an den oberen beiden Ecken Reste früherer Befestigung (Klebereste)

 

 

Burg Hornberg bei Neckarzimmern ist insbesondere bekannt als früherer Wohnsitz von Götz von Berlichingen. Wittenbecher stellt in dem vorliegenden Werk das Gebäude in den Hintergrund und fokussiert stattdessen eine blühende rote Rose vor der Burg. In der ganz eigenen expressiv-realistischen Manier gelingt dem Künstler ein wunderbarer Momenteinfang!

Zu Curt Wittenbecher (01.08.1901 Magdeburg – 02.01.1978 Bremen):
während der Schuljahre bis zum Abitur Halbtagsschüler der Kunstgewerbeschule Magdeburg; 1921-24 Studium an der Privatschule für graphische Künste (bei Moritz Heymann und Walter Thor); danach Studium an der Städtischen Kunstgewerbeschule (Berlin-Charlottenburg) bei Harold Bengen und an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule (Magdeburg) bei Ernst Hoffmann und Richard Winckel; anfangs Dozent für Laienzeichnen und Kunstbetrachtung an der Volkshochschule Charlottenburg; ab 1928 freischaffender Maler und Graphiker in Magdeburg; 1934 Ausstellung im Kaiser-Friedrich-Museum (Magdeburg) in Gemeinschaft mit Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff; Aufnahme in den Künstlerverein -Börde-; 1939-40 Mitglied und Leiter der -Künstlerkameradschaft Magdeburg-; gemeinsam mit Friedrich Einhoff, dem Zerbster Maler Paul Jünemann u. a. war er ab 1939 in den Kriegsjahren zuständig für die jährlichen Magdeburger Kunstausstellungen; 1942 Verleihung des Kunstpreises der Stadt Magdeburg; 1944 Übersiedlung nach Hindeland im Allgäu, nach dem Totalverlust seiner Wohnung durch Kriegseinwirkung; 1949 Übersiedlung nach Worpswede; 1953 Gründungsmitglied des „Neuen Forum“ (Bremen); seit 1955 freischaffender Maler in Bremen; zahlreiche öffentliche Aufträge, sowie Lehrtätigkeiten; Motive waren häufig Naturdarstellungen und Stilleben

Literatur
LIEBSCHER, Sabine: Curt Wittenbecher; in: Magdeburger Biographisches Lexikon
SCHNEIDER, Erich (Hrsg.) (2009): Expressiver Realismus. Die Sammlung Joseph Hierling [Schweinfurter Museumsschriften 166/2009]; Schweinfurt; S. 353
Kunstverein Bremen (Hrsg.): Katalog -Curt Wittenbecher. Ausstellung 1959/60. Kunsthalle Bremen