C U R T   W I T T E N B E C H E R

 

Weitere Werke von Curt Wittenbecher

 

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„Bildnis meiner Frau 1951“

Öl auf Leinwand; Keilrahmen
datiert 1951

Leinwandgrösse: 80x100cm

verso auf Leinwand o.r. in Schwarz signiert „C. Wittenbecher“
verso auf Leinwand o.r. in Schwarz betitelt: „Bildnis meiner Frau 1951“

€ 1.300,-

 

 

 

 

Zustand
Ränder etwas berieben; im Bereich o.r. Leinwand mit Druckstelle; verso an jedem Rahmenelement Stempel „Otto Weller, Bremen / Künstlerbedarf / Ostertorsteinweg 104“; am oberen Rahmenelement (wohl) vom Künstler nummer. „(Nr. 33)“; Leinwand sehr leicht an Spannkraft nachlassend

 

 

Das vorliegende großformatige Gemälde zeigt die Ehefrau des Künstlers. Sie sitzt auf einem Stuhl, seitlich, dem Betrachter zugeneigt. Die Hände seiner Frau Hildegard liegen überkreuzt auf dem Schoß. Durch den mitunter recht pastosen Farbauftrag erhält das Portrait eine kräftige, satte Wirkung. Meisterhaft ausgeführte, detailliert einfühlsame Portraitkomposition von Curt Wittenbecher.

Zu Curt Wittenbecher (01.08.1901 Magdeburg – 02.01.1978 Bremen):
während der Schuljahre bis zum Abitur Halbtagsschüler der Kunstgewerbeschule Magdeburg; 1921-24 Studium an der Privatschule für graphische Künste (bei Moritz Heymann und Walter Thor); danach Studium an der Städtischen Kunstgewerbeschule (Berlin-Charlottenburg) bei Harold Bengen und an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule (Magdeburg) bei Ernst Hoffmann und Richard Winckel; anfangs Dozent für Laienzeichnen und Kunstbetrachtung an der Volkshochschule Charlottenburg; ab 1928 freischaffender Maler und Graphiker in Magdeburg; 1934 Ausstellung im Kaiser-Friedrich-Museum (Magdeburg) in Gemeinschaft mit Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff; Aufnahme in den Künstlerverein -Börde-; 1939-40 Mitglied und Leiter der -Künstlerkameradschaft Magdeburg-; gemeinsam mit Friedrich Einhoff, dem Zerbster Maler Paul Jünemann u. a. war er ab 1939 in den Kriegsjahren zuständig für die jährlichen Magdeburger Kunstausstellungen; 1942 Verleihung des Kunstpreises der Stadt Magdeburg; 1944 Übersiedlung nach Hindeland im Allgäu, nach dem Totalverlust seiner Wohnung durch Kriegseinwirkung; 1949 Übersiedlung nach Worpswede; 1953 Gründungsmitglied des „Neuen Forum“ (Bremen); seit 1955 freischaffender Maler in Bremen; zahlreiche öffentliche Aufträge, sowie Lehrtätigkeiten; Motive waren häufig Naturdarstellungen und Stilleben

Literatur
LIEBSCHER, Sabine: Curt Wittenbecher; in: Magdeburger Biographisches Lexikon
SCHNEIDER, Erich (Hrsg.) (2009): Expressiver Realismus. Die Sammlung Joseph Hierling [Schweinfurter Museumsschriften 166/2009]; Schweinfurt; S. 353
Kunstverein Bremen (Hrsg.): Katalog -Curt Wittenbecher. Ausstellung 1959/60. Kunsthalle Bremen