C A R L   C O H N E N

 

 

 

Strand von Ischia

Öl auf Leinwand, Keilrahmen
u.r. datiert „[19]56“
Grösse: 60x80cm
u.r. signiert „Carl Cohnen“
nicht betitelt, Strand von Ischia

€ 400,-

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Zustand
insgesamt etwas beschmutzt, fleckig; an den Rändern mitunter etwas berieben; im unteren Bildbereich Craquelé-Bildung; am oberen und rechten Rand kleine Einstichlöcher; am rechten Rand oben kleiner Verlust der Farbschicht

 

 

Zu Carl Cohnen (07.08.1887 Mönchengladbach – 20.07.1976 ebd.):
Maler, Zeichner; Sohn des Sattlers, Polsterers und Dekorateurs Peter Joseph Cohnen und dessen Frau Maria, geb. Jammers; Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (bei Eduard von Gebhardt und Julius Paul Junghanns, zuletzt Meisterschüler von Adolf Münzer); 1911-12 Studienaufenthalt im Elsaß; während des Ersten Weltkriegs im elterlichen Geschäft u.a. als Restaurator tätig; nach 1918 Besuch der Kunstakademie München (bei Karl Caspar); 1924-25 Italienreise; lebte danach mehrere Jahre in Frankreich und Spanien; Kontakte u.a. zu den Malern Georges Braque, Tsuguharu Foujita, Demetrios Galanis; Anfang der 1930er Jahre Rückkehr nach Mönchengladbach; Mitglied der Rheinischen Sezession; später Leiter der Fachgruppe Bildende Kunst der Ortsgruppe Mönchengladbach innerhalb des „Kampfbundes für deutsche Kultur“; 1933-34 Vorsitzender der Mönchengladbacher Künstler-Vereinigung „Die Kante“; 1934 in Mönchengladbach Kulturwart der Kreisleitung und Ortsleiter der „Reichskulturkammer der Bildenden Künste“; 1939, 1943-44 mit drei Werken beteiligt bei den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ (Haus der Deutschen Kunst, München); 1939 Beteiligung an der Ausstellung „Niederrheinische Kunst“ (Kaiser-Wilhelm-Museum, Krefeld); 1942 Beteiligung an der „Frühjahrsausstellung Düsseldorf“ (Kunsthalle Düsseldorf); ab 1942 Kriegsdienst; nach 1945 Mitglied der Kunstgemeinschaft „Die Planke“ und der Düsseldorfer „Künstlergruppe 1949“; befreundet mit dem Düsseldorfer Maler Albert Henrich; zuletzt in Neersen am Niederrhein (heute Willich-Neersen) ansässig; 1957 und 1970 Einzelausstellungen im Düsseldorfer „Malkasten“; 1978 Gedächtnisausstellung im Museum Abteiberg (Mönchengladbach); Werke befinden sich u.a. im Stadtmuseum Flensburg, im Stadtmuseum Mönchengladbach

Literatur
Roth, Carsten: Cohnen, Carl, in: „Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, Künstler-ID: 10167544
SCHULTE-WÜLWER, Ulrich (1989): Malerei in Schleswig-Holstein: Katalog der Gemäldesammlung des Städtischen Museums Flensburg; Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens: Heide; S. 23-24