B E R N H A R D   H Ö N I G

 

 

bernhard-hönig

 

Dreiviertelporträt von Willibald Köhler (1886-1976)

Bleistift auf sandfarbenem leichtem Karton
u.r. in Blei lokalisiert & datiert „Wiessee, 29.VII. [19]52“

Blattgrösse: 29,5×40,5cm

u.r. in Blei signiert „B. Hönig“
Dreiviertelporträt von Willibald Köhler (1886-1976); hierzu u.r. vom Künstler in Blei bez.

€ 120,-

 

 

 

 

        

 

Zustand
partiell leichte Druckstellen; oberer Rand mit leichten Abrissspuren; rechter Rand unten mit kleinem Einriss (Länge etwa 0,4cm); unterer Rand rechts schwach farbfleckig (Tinte?); Ecke u.r. mit schwacher Knickspur; im Blattbereich rechts mittig (etwas rechts vom Ohr) leicht fleckig; verso wenige Lagerspuren

Provenienz
vom Künstler an den Porträtierten Willibald Köhler [hierzu u.r. vom Künstler in Blei bez. „Willibald Köhler / in landsmänn.[ischer] Verbundenheit / zugeeignet […]“]

 

 

Zu Bernhard Hönig (16.10.1891 Wahlstatt (Niederschlesien) – ? [nach 1951]):
Maler, Zeichner; Bruder des Schriftstellers und Politikers der Zentrumspartei Johannes Hönig (1889-1954); um 1930 wohnhaft in Zabrze (dt. Hindenburg); 1939 Beteiligung an der „Schlesischen Kunstausstellung“ (Haus der Kunst, Berlin); 1939 Beteiligung an der „Ausstellung Schlesischer Künstler“ (Kunstverein Hamburg); 1939 Beteiligung an der Ausstellung „Die Kunst der deutschen Stämme. II. Schlesische Künstler“ (Städtisches Kunst- und Altertumsmuseum Rostock); 1942 Beteiligung an der „Niederschlesischen Kunstausstellung“ (Museum der bildenden Künste Breslau); 1943 Beteiligung an der Ausstellung „Oberschlesische Künstler im Kriegseinsatz“ (Oberschlesisches Landesmuseum Beuthen); 1943 Beteiligung an der „Oberschlesischen Kunstausstellung“ (Oberschlesisches Landesmuseum Beuthen); nach 1945 wohnhaft in Furth im Wald

Literatur
WOLDARCZAK, Agnieszka (2011):Johannes Hönig als Organisator des literarischen Lebens in Liegnitz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; Neisse Verlag; Dresden; S. 63, 198, 226

 

 

Zu Willibald Köhler (06.09.1886 Beuthen (Oberschlesien) – 25.10.1976 München):
Schriftsteller, Lehrer; Studium der Anglistik und Germanistik an den Universitäten von Breslau, Berlin, Genf und Oxford; Lehrtätigkeit am Gymnasium von Oppeln, dem Realgymnasium in Neisse; 1923 Verleihung des Eichendorff-Preises; ab 1936 Leitung des Eichendorff-Museums in Neisse; ab 1946 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Realschule in Miesbach; 1949 Pensionierung; 1953 Verleihung des Siling-Rings; 1954 übernahm er die Leitung des Eichendorff-Museums und -Archivs in Wangen im Allgäu; 1957 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes; 1961 Verleihung der Goldenen Medaille der Eichendorff-Stiftung und der Goldenen Eichendorff-Medaille der Stadt Wangen; 1966 Ehrenpreis des Eichendorff-Literaturpreises