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Weitere Werke von August Lange-Brock

 

august-lange-brock-florale-komposition
Florale Komposition

weiße Ölfarbe auf schwarzem Karton; aufgezogen auf Platte
nicht datiert
Grösse: 58,2×32,4cm
nicht signiert, verso Nachlassstempel „Aug. Lange-Brock Nachlass“
nicht betitelt

€ 250,-

 

  

 

Zustand
schwarzer Karton partiell etwas berieben und im oberen Bereich etwas aufgehellter; partiell etwas fleckig; links oben Karton etwas gelöst von unterlegter Platte; links oben Karton am Rand etwas bestoßen; am oberen Rand mittig Karton etwas bestoßen; verso Papierreste (frühere Befestigung?)

 

 

Minimalistisch ausgeführte florale Komposition, bei der Lange-Brock gekonnt mit dem Blick bei Nah- und Fernbetrachtung spielt.

 

 

Zu August Lange-Brock (03. Mai 1891 Hamburg – 05. Aug. 1979 ebd.):
Malerlehre; 1907-13 Besuch der Hamburger Kunstgewerbeschule; 1914-18 v.a. Kriegszeichner in den Balkanländern; 1918-19 Meisterschüler von Arthur Illes; 1921 beim Bauhaus in Weimar (Kontakte u.a. mit Klee, Gropius, Kandinsky, Maholy-Nagy); 1924-26 Bühnenbildner bei Max Reinhardt am Deutschen Theater (Berlin); Mitarbeit an „Der Sturm“; 1927-30 Studium zum Gewerbelehrer (Universität Hamburg); ab 1930 Lehrer an der Gewerbeschule für Malerei (Hamburg); 1943 zusammen mit Heinrich Stegemann Auftrag das zerstörte Hamburg bildnerisch zu dokumentieren; nach 1945 Entwicklung zu ungegenständlicher Darstellungsweise; Werke u.a.in Hamburger Kunsthalle und Gewerbemuseum

Literatur
HEYDORN,
Volker Detlef (1974): Maler in Hamburg 1966-1974; Christians; Hamburg; S. 132
JESSEWITSCH, Rolf / SCHNEIDER, Gerhard (Hrsg.) (2008): Entdeckte Moderne; Kettler; Bönen; S. 499
JAACKS, Gisela: Gesichter und Persönlichkeiten. Bestandskatalog der Gemäldesammlung im Museum für Hamburgische Geschichte; Museum für Hamburgische Geschichte; Hamburg; S. 142
Hamburger Kunsthalle (Hrsg.) (2005): Ausgegrenzt. Kunst in Hamburg 1933-1945; Hauschild; Bremen; S. 108