A L I C E   S O M M E R

 

 

Alice Sommer

 

Wohl Dorfstraße mit Frau in (Nieder-)Bayern

Öl auf Leinwand; Keilrahmen
nicht datiert, wohl um 1970-80

Grösse: 56x47cm

u.r. in Schwarzbraun signiert „A. Sommer“
nicht betitelt

€ 1.000,-

 

 

                   

 

Zustand
etwas beschmutzt und insgesamt etwas nachgedunkelt; im Bereich o.r. minimale Verluste der Farbschicht

 

 

Zu Alice Sommer (13.12.1898 Dresden – 01.06.1982 Rotthalmünster):
Malerin, Zeichnerin; Besuch der Bürgerschule und der Höheren Mädchenschule; Besuch der Königlichen Kunstgewerbeschule (sog. ‚Damenmalschule‘) mit dem Fach „Mode“; ab 1920 Studium an der Kunstakademie Dresden; aufgrund ihrer Leistungen wurde sie Einzelschülerin bei Max Feldbauer und erhielt bis 1924 ein Einzelatelier; 1924 Abschluss mit Ehrendiplom; ab 1924 als freischaffende Künstlerin tätig; Heirat mit Hans Morgenstern (Geiger bei der der Dresdner Staatskapelle); 1928 stellt sie nach Geburt ihres Sohnes das künstlerische Schaffen vorerst ein und widmet sich der Familie; 1945 wird ein Teil ihrer Arbeiten, die in der elterlichen Wohnungen lagerten, beim Bombenangriff auf Dresden zerstört; ein Großteil der Arbeiten wurde vor der Bombardierung bereits nach Ostrau ausgelagert; ab 1945 wieder in Dresden ansässig; 1970 Umzug zu ihrem Sohn nach München; später ziehen beide nach Niederbayern um; nachdem sie nach Bayern verzogen ist, beginnt sie erneut künstlerisch tätig zu sein

Literatur
JESSEWITSCH, Rolf / SCHNEIDER, Gerhard (Hrsg.) (2008): Entdeckte Moderne; Kettler; Bönen; S. 517-518
Internetseite des Kunsthauses Poorhosaini [kunsthaus-poorhosaini.de]