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albert-windisch
Winterliche Bachlandschaft mit Trauerweiden

Mischtechnik (Kohle, Kreide, Deckweiß) auf graubläulichlem Ingrespapier; an den vier Ecken montiert/geklebt unter Passepartout
u.r. in Schwarz datiert „1952“

unten rechts signiert „Albert Windisch“, sowie auf Passepartout verso o.l. Künstlerstempel „Albert Windisch / Friedberg (Hessen) / Kaiserstraße 150“
nicht betitelt

€ 250,-

 

 

          

 

Grösse mit Passepartout: 51,4×44,7cm
Blattgrösse: 45,5×36,1cm
Grösse des Passepartoutausschnitts: 39,8×31,7cm

Zustand
Blatt an den vier Ecken montiert/geklebt unter Passepartout; leichte Druckstellen; insgesamt leicht nachgedunkelt; Blatt verso etwas fleckig; Passepartout leicht fleckig, am rechten Rand etwas berieben, sowie o.r. mit zwei Flecken

 

 

Zu Albert Windisch (17.05.1878 Friedberg-01.04.1967 Frankfurt a.M.):
Maler; Zeichenlehrerausbildung an der Königlichen Akademie der Künste (Berlin); Kunststudium an den Akademien in Berlin und München; ab 1905 Lehrer für Gebrauchsgraphik an der Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main; 1917 gestaltete er für Klingspor Bros. die Schriftart -Windisch Kursiv-; 1933 übernahm er die Position Willi Baumeisters, der von den politischen Machthabern abgesetzt wurde, als Lehrer für Gebrauchsgraphik am Frankfurter Städel; 1934 Beteiligung an der „Deutschen Frühjahrsausstellung“ (Mathildenhöhe, Darmstadt); als Maler bevorzugte er Portraits und Landschaften; er veröffentlichte einige Publikationen und Aufsätze zum Thema Gebrauchsgraphik (u.a. „Die künstlerische Drucktype“ (1953)) und über andere Gebrauchsgraphiker und Buchkünstler wie bspw. Rudolf Koch (1874-1934), Walter Tiemann (1876-1951)

Literatur
KILLY, Walther et al. (Hrsg.) (2006): Dictionary of German Biography (Vol. 10); de Gruyter; S.548