A C H I M   Z I E L I N S K I

 

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achim-zielinski
Motor

Gips und Sand; lose stehend auf grau eingefärbter Holzplatte [Holzplatte nicht original; wurde später erstellt];
nicht datiert, wohl 1998

Grösse der unterlegten Holzplatte: 64,9×32,6×2,9cm
Objektgrösse: (etwa) 54x32x20cm

nicht signiert, nicht betitelt

€ 850,-

 

     

 

Zustand
mehrere restaurierte Brüche bzw. Abbrüche an Gipsröhren an den Seiten und in der Mitte; Sand mitunter etwas lose; an Unterseite des Objekts sind an Standfläche Filzpunkte angebracht; unterlegte Holzplatte ist nicht genuin zum Objekt gehörend, sondern wurde später erstellt

 

 

Zweimal zehn mit Sand leicht bedeckte Gipsröhren stehen sich gegenüber, mittig verbunden durch quer und diagonal gesetzte Gipsstelen. Eine ordnende Symmetrie innerhalb dieses ‚Motors‘ wird durch die unterschiedlichen Höhen und Abbrüche der Röhren erst gar nicht vermittelt. Vielmehr erscheint das Gesamtobjekt, aufgrund der zutiefst individuell gestalteten Ausformung jedes Einzelteils, als in stetem Wandel begriffen. Der wohl durchaus gewollte Charakter von Baumaterialien wirkt auf den Betrachter einerseits roh, ungeschliffen, bisweilen auch brachial und andererseits aber auch verletzlich und schlicht vergänglich.

 

 

Zu Achim Zielinski (geb. 1960 in Greven / Westf.):
1982-89 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf; 1987 Beteiligung an den Salzgitter Symposien; 1988 Beteiligung an der Ausstellung „junger Westen“ (Recklinghausen); 1988 Meisterschüler bei Klaus Rinke; 1990 Förderpreis der Stadt Düsseldorf; 1991 Einzelausstellung in der Galerie Thomas Backhauß (Düsseldorf); 1992 Beteiligung an der Ausstellung im Kunstverein Lippstadt; 1994 Stipendium Künstlerdorf Schöppingen; 1994 Beteiligung an der Ausstellung „Billard um 1/2 Zehn“ (Gaststätte Lohaus, Schöppingen); 1995 Ausstellung in der Galerie Stefan Rasche (Münster; zusammen mit Bernd Ikemann); 1995 Beteiligung an der Bergischen Kunstausstellung (Klingenmuseum Solingen); 1995 Beteiligung an der Ausstellung „Horizonline“ im Stettiner Schloss (Zamek Ksiazat Pomorskich, Szczecin (Stettin)); 1998 Ausstellung im Kunstraum Düsseldorf; 2012 Beteiligung am siebten Korschenbroicher Kunstfrühling

Literatur
Künstlerdorf Schöppimgen e.V. (Hrsg.) (1995): Achim Zielinski. Stipendiat im Künstlerdorf Schöppingen 1994; Hüntemann, Schöppingen
Landeshauptstadt Düsseldorf / Kunstraum Düsseldorf (1998): Achim Zielinski [Ausstellung im Kunstraum Düsseldorf 14. Februar – 29. März 1998]; Düsseldorf