W I L L Y   Z I E R A T H   ( z u g e s c h r i e b e n )

 

Weitere Berliner Künstler

 

Willy Zierath (zugeschr.)

 

Dreiviertelporträt eines nachdenklichen Herrn mittleren Alters

Bleistift auf Zeichenpapier, in den oberen beiden Ecken in Passepartout gesetzt
nicht datiert

Passepartoutgrösse: 21×29,7cm
Blattgrösse: 10,6x17cm
Grösse des Passepartoutausschnitts: 9,6×14,9cm

u.l. in Blei monogrammiert „WZ“, sowie auf dem Passepartout u.m. von fremder Hand in Blei bez. „Willi[sic!] Zierath“
nicht betitelt

€ 380,-

 

 

 

             

 

Zustand
Blatt in den oberen beiden Ecken in Passepartout gesetzt; leicht nachgedunkelt; in den vier Ecken sehr kleine Einstichlöcher; Ecken minimal bestoßen; in Ecke o.r. in Blei nummer. „1“; verso etwas fleckig; Passepartout etwas nachgedunkelt

 

 

Zu Willy Zierath (4.9.1890 Berlin – (wohl) ab den 1920ern verschollen in Russland):
Maler und Grafiker; eigentl. Innenarchitekt; sogen. Frühkommunist; Mitglied der „Novembergruppe“; nahm an deren Ausstellung bis 1922 teil; ging dann nach Russland (teilw. wird 1919 als Abreisejahr genannt); seitdem gilt er als verschollen; Beiträge u.a. in „Die Aktion“; 16.06.-22.07.1920 Gemeinschaftsausstellung zusammen mit Arthur Goetz und Thomas Ring in „Casa d’Arte Italiana“ (Rom); befreundet mit zahlreichen Künstlern wie u.a. Ludwig Meidner, Felixmüller, George Grosz (Meidner hielt eine Festlichkeit in seinem Bild „Bohemerei bei WZ“ (1915) fest)