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Weitere Hamburger Künstler

 

willy-knoop


Hügelige Landschaft mit Fluss

Aquarell über partiellen Bleistiftvorzeichnungen; auf Ingrespapier (Wasserzeichen „Ingres“ und Hahnemühle-Logo)
nicht datiert, um 1930-35

Blattgrösse: 59,2×42,7cm

nicht signiert
nicht betitelt

€ 625,-

 

  

 

Zustand
am unteren Rand rechts kleiner hinterlegter Einriss; am rechten rand im unteren Bereich minimaler Papierverlust; oberer und unterer Rand etwas unsauber beschnitten; am oberen Rand rechts minimaler Papierverlust; Ecke o.l. mit sehr leichter diagonaler Stauchung; verso an Rändern umlaufend Reste früherer Befestigung (Reste der Klebung von braunem Klebeband); verso u.l. undeutl. (wohl) von fremder Hand in Blei bez.; verso u.r. in Blei mit Maßangaben bez. „43/59“, sowie darunter in Blei mit Künstlerangaben bez.

 

 

Zu Willy Knoop (1888 Lütjenburg – 16.03.1966 Hamburg):
Mitglied der Künstlergruppe „Die Barke“ in Ostfriesland, danach Übersiedlung nach Hamburg, bekannt mit Karl Kluth, Arnold Fiedler, Fritz Kronenberg u. a. Aus seiner Hamburger Zeit von 1930 bis 1938 ist seine Verbindung zur Hamburger Sezession hervorzuheben. 1937 von den Machthabern als ‚entartet‘ diffarmiert und an der künstlerischen Arbeit behindert. 1938 geht er zusammen mit seiner Schülerin Margarethe Schellbach, Malerin und Kunstgewerblerin, die er später heiratet, mit bescheidenen Mitteln nach Jugoslawien. 1944 erste Ausstellung in Graz. (Obwohl bereits am zweiten Tag die Gestapo die Galerie dicht macht, hat er ein halbes Dutzend Bilder verkauft.) 1945 verbrennen in Glocknitz (Österreich) fast alle Arbeiten von ihm und seiner Frau Margret nach dem Einmarsch der Russen. 1946 Rückkehr nach Lütjenburg. 1956 Nachfolger von Cesar Klein, als Ehrenvorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler in Schleswig-Holstein. 1960 Verleihung der Ehrenbürgerwürde durch die Stadt Lütjenburg.

Quelle: Internetseite willy-knoop.de