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Weitere Münchner Künstler

 

Willi Geiger: Mein Sohn (Galerie)

 

Willi Geiger: „Mein Sohn“

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Willi Geiger: „der Gourmand“

 

Zu Willi Geiger (27.8.1878 Schönbrunn – 11.2.1971 München):
1897 Abitur an der Realschule in Landshut; 1897-1901 Studium an der Kunstgewerbeschule München; 1901 Zeichenlehrerexamen an der Technischen Hochschule München; 1901 Aufnahme in die Akademie der Bildenden Künste (München) durch Franz von Lenbach und Franz von Stuck; 1902 Eintritt in die Malklasse von F.v.Stuck und die Radierklasse von Peter Halm); Bekanntschaft mkt Jules Pascin, Rudolf Levy, Hans Purrmann; 1903 Silberne Akademie-Medaille für die Radierung „Der Durst“; 1905 Graf-Schack-Preis für die Mappe „Liebe“ (zehn Strichätzungen) und das Gemälde „Der Schimmel“; Reise nach Italien und Tunis; 1907 Rückkehr nach München; Heirat mit Klara Weiß; erste „Stierkampf“-Mappe; 1908 Geburt des Sohnes Rupprecht; 1910 Villa-Romana-Preis für einjährigen Studienaufenthalt in Florenz; 1911 Übersiedlung der Familie nach Berlin; drei Stierkampf-Mappen erscheinen bei Paul Cassirer und Fritz Gurlitt; 1914-18 Kriegseinsatz als Beobachter im Fesselballon (Mazedonien, Frankreich); 1919-23 Professor der Altklasse an der Münchener Kunstgewerbeschule; Radierzyklen zu u.a. Dostojewski, Tolstoi; 1923-25 Aufenthalt in Spanien, Marokko und auf den Kanarischen Inseln; 1926 Rückkehr nach München; 1928-33 Leiter einer Malklasse an der Staatlichen Akademie für Graphik und Buchkunst (Leipzig); 1932 Kauf eines alten Bauernhauses (sog. „Bax“) in Übersee; 1933 fristlose Entlassung aus dem Lehramt aufgrund politischer Denunziation (Geiger nannte Hitler den „größten Desperado des Jahrhunderts“); 1933-45 ansässig in München und v.a. Feldwies (Chiemgau); mehrere Spanienreisen; 1937 werden bei der Aktion -Entartete Kunst- 29 Arbeiten Geigers beschlagnahmt; 1946-51 Leiter einer Malklasse an der Kunstakademie München; 1948 Ehrenbürger von Landshut; 1951 Kulturpreis der Stadt München; Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste (München); Ehrenbürger von Schönbrunn; 1961 Tod der Frau

Literatur
PETZET, Wolfgang (1960): Willi Geiger. Der Maler und Graphiker; Bruckmann; München
LÜDECKE, Heinz (Hrsg.) (1959): Willi Geiger (Einleitung von Richard Hiepe) [Künstler der Gegenwart 10]; VDK; Dresden
Internetseite des Archivs Geiger (archiv-geiger.de)