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Weitere Werke von Wilhelm von Hillern-Flinsch
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Wilhelm von Hillern-Flinsch: Vier Aktstudien

 

Vier Aktstudien

Tuschfeder auf graubläulichem Ingrespapier, verso an den oberen beiden Ecken durch kleine Klebestreifen in Passepartout gesetzt
nicht datiert

nicht signiert, verso u.l. von fremder Hand in Blei bez. „W. von Hillern-Flinsch“
nicht betitelt, u.U. handelt es sich hierbei um eine Vorarbeit zu dem großformatigen Gemälde „Heimkehr II“ (1950, 300x450cm, Abb. in: Wilhelm v. Hillern-Flinsch (1983): Wilhelm von Hillern-Flinsch; Liebl; München; S. 43 (siehe Katalogabbildung am Ende der Seite)

€ 230,-

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Grösse
Passepartoutgrösse: 30x40cm
Blattgrösse: 24,2×32,2cm
Grösse des Passepartoutausschnitts: 22x30cm

Zustand
Blatt verso an den oberen beiden Ecken durch kleine Klebestreifen in Passepartout gesetzt; leichte Druckstellen im Blatt; im unteren Blattbereich Papier etwas aufgehellt und schwach (stock-)fleckig; im Blattbereich u.l. leichte diagonal verlaufende Stauchung; am linken Blattrand unten hinterlegter Einriss (Länge etwa 3cm); verso in den Randbereichen umlaufend Reste früherer Befestigung (Klebereste); verso u.r. klein in Blei bez. „80,-“

 

 

Herzlichen Dank an Herrn Christian Frank (München) für freundliche Hinweise zur Einordnung des Werks!

 

 

Zu Wilhelm von Hillern-Flinsch (26.03.1884 in Freiburg i.B. – 11.04.1986 München):
Maler, Zeichner, Grafiker; 1892-94 Herrnhuter Erziehungsanstalt in Königsfeld (Schwarzwald); 1894-97 Schule in Wandsbeck (Hamburg); ab 1897 Klosterschule in Rossleben/Unstrut; 1903 Fahnenjunker in Potsdam; 1905 Krankheit; 1910 Abschied vom aktiven Militärdienst; Heirat; Aufenthalt in St. Moritz, dort Bobfahrer (zahlreiche Preise hierfür); zwei längere Aufenthalte in England; 1914-18 als Offiziert im Ersten Weltkrieg; nach 1918 in Stockholm, dort Akt- und Portraitzeichnen bei Karl Wilhelmson; 1920-22 Unterricht an der Zeichenschule von Josef Andreas Sailer (München); 1922-24 Studium an der Kunstakademie München (bei Peter von Halm); 1924-25 Aufenthalt in Italien; zweite Heirat; 1926-36 in München als Porträtist tätig; Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft; 1934-35 Beteiligungen an der „Großen Münchner Kunstausstellung“ (Neue Pinakothek); 1935 Beteiligung an der „Ausstellung der Stadt Freiburg i.Br.“ (Augustinermuseum Freiburg); 1936 Übersiedlung nach Berlin, dort Anatomiezeichnen bei Wilhelm Tank; 1937 Beteiligung an der „Kunstausstellung“ (Kaiser-Friedrich-Museum Magdeburg); 1943 Ausbombung des Berliner Ateliers; dritte Heirat; 1944-46 Aufenthalt in Kärnten und in Gastein; 1947-53 Aufenthalt in Schweden, dort zuerst als Gärtner, dann als Porträtist tätig; Gründung einer Malschule; 1953 Rückkehr nach München; Besuch eines Lithographiekurses an der Kunstakademie Stuttgart (bei Erich Mönch); 1978 Seerosenpreis der Stadt München; 1984 Bundesverdienstkreuz

Literatur
HILLERN-FLINSCH, Wilhelm v. (1983): Wilhelm von Hillern-Flinsch; Liebl; München
JESSEWITSCH, Rolf / SCHNEIDER, Gerhard (Hrsg.) (2008): Entdeckte Moderne; Kettler; Bönen; S. 491
SCHNEIDER, Erich (Hrsg.) (2009): Die Sammlung Joseph Hierling. Expressiver Realismus [Schweinfurter Museumsschriften 166/2009]; Schweinfurt; S. 145

 

 

 

 
aus: Wilhelm v. Hillern-Flinsch (1983): Wilhelm von Hillern-Flinsch; Liebl; München; S. 43