W I L H E L M   T R A M P

 

 

Wilhelm Tramp

 

Wohl Rheinlandschaft mit Schiff

Öl auf Leinwand, Keilrahmen, gerahmt
u.r. in Dunkelbraun datiert „[19]38“

u.r. in Dunkelbraun signiert „Wilhelm Tramp“, sowie verso auf Keilrahmen u.r. altes Etikett mit maschinenschriftl. Bez. „Wilh. Tramp / Düsseldorf / Chlodwigstr. 6 / III“
nicht betitelt

€ 1.500,-

 

                                

 

Rahmengrösse: 120×90,5cm
Leinwandgrösse: 101x71cm

Zustand
partiell sehr schwach fleckig; Rahmen mit wenigen, leichten Gebrauchsspuren (mitunter kleine Bereibungen und kleine Abplatzer)

 

 

Zu Wilhelm Tramp (23.07.1881 Bannenbrück – 09.04.1940 Düsseldorf):
Figuren- und Landschaftsmaler; Tramp wuchs auf in der Försterei Bannenbrück, eine kleine Ortschaft zwischen Burg Stargard und Pragsdorf mit damals 13 Einwohnern; im Alter von 13 Jahren verlor er innerhalb eines Monats Vater und Mutter durch Unfälle; Wilhelm Tramp und seine Schwester Anna kamen zu einem Vormund; Tramp war verheiratet mit Franziska Karolina Luisa Groebler; 1917 Geburt des Sohnes Ulrich Hermann (1917-1977); 1918 konte er durch ein Stipendium an der Kunstakademie Düsseldorf studieren (bei Eugen Dücker); 1924-28 Mitglied des „Malkastens“; wohnhaft war Tramp in Düsseldorf ab 1920 in der Hüttenstraße 156, später verzog er in die Chlodwigstraße 6; 1920, 1922, 1925-26 Beteiligungen an der „Großen Kunstausstellung“ (Kunstpalast, Düsseldorf); 1924 Beteiligung an der „Großen Düsseldorfer Kunstausstellung“ (Messepalast, Köln); 1938 Beteiligung an der „Kunstausstellung Kassel im städtischen Kunsthaus“ (Städtisches Kunsthaus Kassel); 1938 Beteiligung an der „Kunstausstellung Düsseldorf“ (Kunsthalle Düsseldorf); 1939 Beteiligung an der „Kunstausstellung in Zwickau“ (König-Albert-Museum, Zwickau); 1941 Beteiligung an der „Herbstausstellung Düsseldorfer Künstler“ (Kunsthalle Düsseldorf); 1942 Beteiligung an der „Frühjahrsausstellung Düsseldorfer Künstler“ (Kunsthalle Düsseldorf); 1942 Beteiligung an der „Winterausstellung Düsseldorfer Künstler“ (Kunsthalle Düsseldorf); Werke Tramps befinden sich im Besitz der EON-Kunststiftung in Düsseldorf („Hinterhof“, 1937; übernommen aus dem Bestand der Kunsthalle Düsseldorf), sowie dem „Gemeentemuseum Het Rondeel“ im niederländischen Rhenen (o.T. [Ansicht des Grebbebergs], 1913)