W E R N E R   P .   Z I B A S O

 

Weitere Werke von Werner P. Zibaso

 

 

„[…?]säule“

Holzschnitt auf Papier, befestigt in Passepartout
u.r. im Druck datiert „[19]31“

Passepartoutgrösse: 18x13cm
Bildgrösse: 14,3x5cm
Auflage: o.A.

u.r. in Schwarz nachträglich signiert „WZibaso“, sowie u.r. im Druck monogrammiert „W.Z.“
u.l. in Blei etwas undeutlich betitelt „[…?]säule“

€ 50,-

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Zustand
Blatt befestigt in Passepartout; Passepartout an Rändern/Ecken etwas bestoßen; verso (stock-)fleckig

 

 

Zu Werner P. Zibaso (5.8.1910 Bad Homburg v.d.H. – 23.4.1983 Berg am Starnberger See):
Schriftsteller, Drehbuchautor, Zeichner, Grafiker, Illustrator; gebürtig: Gustav Otto Werner Zippel; Sohn von Johannes Zippel und dessen Frau Wanda, geb. Wilhelmi; anfänglich schlug Zibaso eine künstlerische Laufbahn als Maler, Grafiker und Illustrator ein; 1932-36 Beteiligungen an Gruppenausstellungen in Frankfurt a.M. und Berlin; 1932-37 freischaffender Journalist bei der „Vossischen Zeitung“, beim „Berliner Tageblatt“, sowie beim „Uhu“; 1932-37 Bühnenautor in Berlin (tätig u.a. für die UFA); 1936 erscheint der Roman „Abenteuer im Urwald“ (Berlin: DBG) von Franz Taut (recte: Franz Frhr. v. Tautphoeus) mit zwölf Zeichnungen Zibasos; 1937 entstand sein erstes Filmdrehbuch „Gordian, der Tyrann“; (spätestens) 1940 bis (mindestens) 1943 wohnhaft in der Potsdamer Chaussee 49 in Berlin-Nikolassee (zu dieser Zeit in Adressbüchern als Schriftsteller verzeichnet); 1945 Beteiligung an der „Ausstellung bildender Künstler“ (veranstaltet vom Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, Berlin); ab 1946 wohnhaft in der Palmzeile 21 in Berlin-Schlachtensee; 1946-80 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Berlins; bis 1980 schrieb er zahlreiche Drehbücher für verschiedene Genres, darunter u.a. „Es geschah am 20. Juli“ (1955), „Der Arzt von Stalingrad“ (1957), „Orden für die Wunderkinder“ (1963); Zibaso war zuletzt wohnhaft in der Sonnenstraße 2 in München; 12.03.1971 Heirat in München mit Verena Mathilde, geb. Weiß; Werner P. Zibaso starb im Klinikum in Berg-Kempfenhausen (Münchner Straße)

Literatur
KOSCH, Wilhelm (2011): Deutsches Theaterlexikon. Biographisches und bibliographisches Handbuch [Bd. VII, Lieferung 38/39]; Berlin et al.: De Gruyter; S. 3765
Who’s who in the world, 1978-1979 [4. Bd.]; Chicago et al.: Marquis; S. 1028
Internetseite der “Internet-Movie-Database” [imdb.com];
Berliner Adressbücher der Jahre 1940-43