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Rudolf Lipus: Dreiviertelporträt einer jungen Frau mit Hut (Galerie)

 

Rudolf Lipus: Dreiviertelporträt einer jungen Frau mit Hut

 

Zu Rudolf Lipus (06.12.1893 Leipzig – 05.10.1961 ebd.):
Maler, Zeichner, Grafiker; 1908-12 Ausbildung beim Verlag C.G. Röder (Leipzig); im Anschluss Studium an der Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig (bei Alois Kolb); das Studium wurde kriegsbedingt unterbrochen und nach 1918 beendigt; darauf in Leipzig als freischaffender Maler, Grafiker und Illustrator tätig, daneben ständiger Mitarbeiter der Leipziger „Illustrierten Zeitung“; 1934 Beteiligung an der „Sächsischen Aquarell-Ausstellung“ (Sächsischer Kunstverein Dresden); 1937 Beteiligung an der „7. Großen Leipziger Kunstausstellung“ (Kulturamt Leipzig); im Zweiten Weltkrieg als Kriegsmaler eingesetzt; 1941 Beteiligung an der Ausstellung „Die Pressezeichnung im Kriege“ (Haus der Kunst, Berlin); 1941 Beteiligung an der Ausstellung „Der deutsche Mensch“ (Berliner Kunsthalle); 1941-44 Beteiligungen mit insgesamt 23 Werken an den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ (Haus der Deutschen Kunst, München); 1943 ging sein Atelier kriegsbedingt verloren; im Dritten Reich gehörte Lipus zu den gefragtesten Künstlern; nach 1945 tätig als Pressezeichner und Illustrator (Illustr. u.a. für Hans Weber (1948): Der junge Steinsammler (Verlag Volk und Wissen); Widia Westen (1957): Peter Pütt und seine Eisbären (Kinderbuchverlag); Mark S. Grossmann (1961): Der gefiederte Kurier (Verlag Sport und Technik))

Literatur
Wallraf-Richartz-Museum (1971): Hurra!? Vom Unsinn des Krieges [Jugendausstellung der Kölner Museen 6]; Köln; S. 46
VELTZKE, Veit (2005): Kunst und Propaganda in der Wehrmacht; Kerber; Bielefeld; S. 107
UNDERLICH, Sylke (2003): Plakatkunst in der SBZ, DDR 1945/1949-1969 (Diss.); Leipzig; S. 204