R U D O L F   G R I E ß

 

Weitere Münchner Künstler

 

rudolf-griess

 

„Der Gefühlsautomat: Lustig – Traurig“

Tusche, teilweise grau laviert, Kohle, Deckweiß auf festerem Karton; braunes Passepartout lose anbei
nicht datiert, (wohl) um 1910

Blattgrösse: 46,8×36,4cm

u.l. in Weiß signiert „R. Griess“, sowie verso nochmals in Blei signiert
verso u.m. in Blei bez.: „Der Gefühlsautomat: Lustig – Traurig“; wohl Illustrationsvorlage

€ 280,-

 

 

                   

 

Zustand
insgesamt etwas nachgedunkelt und leicht fleckig; in den Randbereichen des Passepartoutausschnitts etwas gebräunt; in Ecke u.r. in Blei bez. & nummer. „512 / 2 […]“; verso am oberen und unteren Rand mittig Reste früherer Befestigung; verso insgesamt etwas (stock-)fleckig

 

 

Zu Rudolf Grieß (03.01.1863 Zerbst – 1949 München):
Maler, Zeichner, Illustrator; Studium an der Kunstakademie Berlin; Griess arbeitete insbesondere als Illustrator für u.a. „Fliegende Blätter“, „Jugend“, „Simplicissimus“; ansässig und tätig in München (Kaiser-Ludwig-Platz 6)

Literatur
GÜLKER, Bernd A. (2001):Die verzerrte Moderne: die Karikatur als populäre Kunstkritik in deutschen satirischen Zeitschriften; LIT; Münster; S. 146