R I C H A R D   S E E W A L D

 

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richard-seewald
„Komm süsser Tod“ (Aus dem Camposanto) [Blatt 5 der „Zweiten Ganymed-Mappe“ (Piper, München), Werkverzeichnis: H 116 (Jentsch)]

Holzschnitt auf Ingrespapier, an den oberen Ecken, sowie oben mittig, am linken/rechten Rand mittig durch kleine Klebestreifen unter Passepartout gesetzt
nicht datiert, 1922

Passepartoutgrösse: 39,9x50cm
Blattgrösse: 21×29,2cm
Bildgrösse: 14×17,8cm

€ 140,-

 

 

   

 

Auflage: o.A. [300 Exemplare] unten rechts in Blei signiert „Seewald“
„Komm süsser Tod“ (Aus dem Camposanto) [Blatt 5 der „Zweiten Ganymed-Mappe“ (Piper, München]

Zustand
Blatt an den oberen Ecken, oben mittig, am linken/rechten Rand mittig durch kleine Klebestreifen unter Passepartout; Blatt an den Rändern sehr leicht wellig; Passepartout am oberen Rand etwas berieben, sowie verso PP mit leichten Lager-, Gebrauchsspuren

 

 

Zu Richard Seewald (04.05.1889 Arnswalde – 29.10.1976 München):
ab 1909 auf Wunsch des Vaters Architekturstudium an der Technischen Hochschule München (brach es aus Liebe zur Malerei wieder ab); es entstanden erste Arbeiten für die Zeitschriften „Meggendorfer Blätter“, „Jugend“; 1911 Reise nach London, dort Heirat mit Emma Margarethe Trotsch; Weiterreise über Paris, dort Beteiligung an Ausstellungen im Salon d´Automne; in Deutschland erste Ausstellungen in der Galerie Tannhauser (München), sowie in der „Sturm-Galerie“ (Berlin); Mitglied der Neuen Sezession, sowie beim Deutschen Künstlerbund; in den 1910ern und 1920ern mehrere Reisen in den Mittelmeerraum; 1924-31 Professur an der Kölner Werkkunstschule; 1929 Konversion zum Katholizismus; 1931 Übersiedlung nach Ronco sopra Ascona (Schweiz); 1937 werden bei der Aktion „Entartete Kunst“ 168 Arbeiten beschlagnahmt; 1939 Ehrenbürger von Ronco sopra Ascona; 1954-58 Professur an der Akademie der Bildenden Künste München; 1957 Mitglied der Bayrischen Akademie der Bildenden Künste; 04.05.1967 Tod seiner Frau, Seewald verbrennt daraufhin rund 150 seiner Bilder, sowie Hunderte Skizzen, Zeichnungen, Korrespondenzen; es folgten noch Arbeiten im sakralen Raum