M A R G R E T   W O L F I N G E R

 

Weitere Werke von Margret Wolfinger

 

margret-wolfinger-konzert

 

Darstellung eines Konzerts in einer Kirche mit Frau am Flügel

Lithographie auf Reispapier
u.m. in Blei datiert „1933“

Blattgrösse: 22,3x34cm
Bildgrösse: 15,4×24,5cm

Auflage: o.A.
u.r. in Blei signiert „Margret Wolfinger“
nicht betitelt, Darstellung eines Konzerts in einer Kirche mit Frau am Flügel; Abb. der Grafik in: Heimat- und Trachtenverein Neunkirchen am Brand (1987): Margret Wolfinger. Das Leben und Wirken der Grafikerin Margret Wolfinger anläßlich einer Kunstausstellung im Bahnhof Neunkirchen am Brand; Neunkirchen am Brand; S. 26

€ 180,-

 

      

 

Zustand
durchgehend Druckstellen; im rechten Blattbereich durchgehende vertikale Knickspur (außerhalb des Bildbereichs); in der Blattmitte durchgehende leichte horizontale Knickspur; Ecken etwas bestoßen und mit leichten Knickspuren

Provenienz
u.m. in Blei gewidmet „Für K.M.“

 

 

Zu Margret Wolfinger (9.12.1891 Nürnberg – 13.11.1954 Behringsdorf):
eigentl.: Henrietta Barbara Margaretha Wolfinger; Zeichnerin, Grafikerin, Illustratorin; Kindheit und Jugend in Nürnberg; Besuch der Volksschule und der höheren Mädchenschule; 1907-11 Besuch der Königlichen Kunstgewerbeschule Nürnberg (bei Rudolf Schiestl und Hermann Gradl); 1911 Abschluss mit Diplom; im Anschluss daran anfangs als Zeichenlehrerin tätig, bevor sie als freischaffende Künstlerin arbeitete; Freundschaft mit der Lehrerin und Schriftstellerin Anna Friedrich (Neunkirchen am Brand), durch diese Freundschaft war Wolfinger der Gemeinde Neunkirchen stets eng verbunden und besuchte diese ab 1922 bis zu ihrem Tod regelmäßig; Ende der 1920er Jahre bis 1952 wohnhaft in Starnberg (Schloßbergstraße 10); Margret Wolfinger illustrierte zahlreiche Sagen-, Märchenbücher, Kalender und Zeitschriften, sowie Werke von Franz Bauer (Nürnberg) und Ludwig Finckh; 1935 Ausstellung in der Fränkischen Galerie am Marientor (Nürnberg); 1952 Umzug nach Behringsersdorf zu ihrem damals 90jährigen Vater, den sie fortan pflegte; im Anschluss an eine Kur in Wildbad Burgbernheim zog sich Wolfinger eine Lungen- und Rippenfellentzündung zu, wozu noch eine schließlich tödliche Darmlähmung kam; am 16. November 1954 wurde Margret Wolfinger auf dem Westfriedhof in Nürnberg beigesetzt; 24.07.-21.08.1960 Ausstellung in der Fränkischen Galerie am Marientor (Nürnberg); 01.11.-15.12.1974 Gedächtnisausstellung in der „Vitrine“ der Sparkasse Forchheim; 16.-21.10.1987 Ausstellung im „Bahnhof“ in Neunkirchen am Brand

Literatur
Heimat- und Trachtenverein Neunkirchen am Brand (1987): Margret Wolfinger. Das Leben und Wirken der Grafikerin Margret Wolfinger anläßlich einer Kunstausstellung im Bahnhof Neunkirchen am Brand; Neunkirchen am Brand
ROTH, Elisabeth (2004): In Memoriam ‚Margret Wolfinger‘, in: Mitteilungsblatt der Marktgemeinde Neunkirchen am Brand; 32. Jg.; Nr. 22 (v. 15.11.2004); unpag. [S. 11f.]