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Weitere Münchner Künstler

 

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Josef Futterer: Kollektion von zehn Portraitzeichnungen ‚bajuwarischer Originale‘

 

Zu Josef Futterer (12.02.1871 Mondfeld (bei Wertheim a.M.) – 20.02.1930 München):
Maler, Zeichner; Bruder von August Futterer (1865-1927); als Künstler Autodidakt; 1885 Übersiedlung nach München; Franz von Defregger lehnt ihn an der Kunstakademie ab, da er dort nichts mehr lernen könne; Adolf Menzel erbittet sich ein Bild Futterer im Tausch gegen zwei seiner Bilder; um 1900 Arbeiten für die Zeitschriften „Meggendorfer Blätter“, „Jugend“, „Simplicissimus“; es entstehen zahlreiche Künstlerporträts und Skizzen aus dem Münchner Kneipenleben; 1911 das Gemälde „Kopistin in der Galerie“ wird von Hugo von Tschudi für die Pinakothek in München angekauft; 1912 wurden August und Josef Futterer Ehrenbürger von Mondfeld; 1915 Ernennung zum Königlichen Professor der Akademie der Wissenschaft; 1923 Übersiedlung nach Berlin, dort Kontakt zu Max Liebermann und Beitritt zur Berliner Secession; 1927 Rückkehr nach München 

Literatur
LUDWIG, Horst (1993): Münchner Maler im 19. Jahrhundert [Band 5: Achmann-Kursell]; Stiebner Verlag; München; S. 263
PACZKOWSKI, Jörg (Hrsg.) (2009): „Was ist, das ist auch darstellbar“ Werke von August und Josef Futterer [Wertheimer Museumsschriften, Heft 21/2009]; arsiris; Lauda-Königshofen
REINER, Hermann (1981): Münchner Impressionisten der zwanziger Jahre; Verlag H. Reiner; Babenhausen; unpag.