H E R M A N N   R U F F

 

Weitere schwäbische Künstler

 

Hermann Ruff

 

(wohl) Gebirge im Hohenzollerischen

Aquarell, Tempera und Blei auf Velinpapier
u.l. datiert „[19]41“

€ 340,-

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Blattgrösse: 31x48cm

u.l. signiert „HermRuff“
nicht betitelt

Zustand
Blattränder mitunter leicht uneben zugeschnitten; in den Randbereichen (wohl vom Künstler) in Blei kleine Markierungen von Passepartoutschnitte; Blatt im Bereich des früheren Passepartoutausschnitts etwas nachgedunkelt/gebräunt, sowie Farben hier etwas aufgehellt; in den Ecken o.r., u.r. und u.l. kleine Einstichlöcher; verso an den Rändern umlaufend braunes Klebeband; verso etwas fleckig und gebräunt

 

 

Herzlichen Dank an Herrn Bernhard Ruff, Sohn des Künstlers, für freundliche Hinweise zur Einordnung des Werks!

 

 

Zu Hermann Ruff (20.01.1899 Hechingen – 1983 Schweich):
Maler, Freskomaler, Zeichner, Kunsterzieher; Sohn eines Buchhändlers; verbrachte Kindheit und Jugend in Hechingen; sein Vater verstarb früh, so dass die Mutter für die insgesamt acht Kinder allein sorgen musste; ab 1919 Studium an der Kunstakademie München, sowie Studium der Erziehungswissenschaften in München; im Späteren nach seiner Ausbildung durchgehend als Lehrer tätig (in u.a. Mülheim-Kärlich); (wohl) Ende der 1920er Jahre bis 1932 in Dachau ansässig und dort Mitglied der „Künstlerkolonie Dachau“; 1928 Beteiligung an einer Ausstellung der „Künstlerkolonie Dachau“ bei der Ruff mit Freskoskizzen vertreten war; Dezember 1928 Beteiligung an einer Ausstellung „Hechinger Malkunst“ in den Schaufenstern des Dekorationsgeschäfts Adolf Häußler; 1930 Beteiligung an einer Ausstellung Hechinger bzw. zollerischer Künstler (Rathaus Hechingen); in den 1960er Jahren Umzug an die Mosel nach Schweich und dort wohnhaft in der Bertradastraße; die Fassade seines damaligen Hauses verzierte Ruff mit einem Fresko

Literatur
NAGEL, Gert K. (1986): Schwäbisches Künstlerlexikon; Kunst & Antiquitäten; S. 100
REUTHER, Eva-Maria: Vom bayerischen Worpswede an die Mosel. Am 20. Januar wäre Hermann Ruff 105 Jahre geworden, in: „Trierischer Volksfreund“, v. 24./25.01.2004
ZEKORN, Andreas (2005): Lesegesellschaften, Musik, Theater, Kunst – Kulturelles Leben in der Stadt Hechingen im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in: Hohenzollerischer Geschichtsverein (Hrsg.): Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte; 41. Bd.; S. 47-75 [hier: 71] „Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, Künstler-ID: 00401559