H E I N R I C H   B U R K H A R D T

 

Weitere Werke von Heinrich Burkhardt

 

heinrich-burkhardt-aktstudie

 

„Aktstudie“

rötliche Kreide auf dickerem, chamoisfarbenem Papier
verso mittig in Blei datiert „1967“; recto unten rechts in Blei nummeriert bzw. datiert (?) „70“ [i.e. Entstehungsjahr entweder 1967 oder 1970]

Blattgrösse: 56,1×37,8cm

unten links in Blei signiert „Burkhardt“
verso mittig in Blei betitelt: „Aktstudie“

€ 300,-

 

 

 

       

 

Zustand
durchgängig Druckstellen; am oberen Rand leichte Einrisse, die verso sauber hinterlegt wurden; im Bereich des linken Schenkels der Frau leichte vertikale Stauchung (Papier leicht ausgedünnt); verso am linken und rechten Seitenrand je drei kleine Reste früherer Befestigung (kleine braune Klebestreifen); Ränder partiell lichtrandig

 

 

Bestechende Komposition von Heinrich Burkhardt, in dessen Schaffen sich durchgehend Aktzeichnungen finden. In der eigensinnigen, kantig-dynamischen Ausdrucksweise des Künstlers!

 

 

Zu Heinrich Burkhardt (16.11.1904 Altenburg – 03.04.1985 Berlin):
1918-22 Lithographenlehre; Besuch der Zeichenschule des Lindenau-Museums (Altenburg); 1924-31 Studium an der Kunstakademie Dresden (bei Otto Gussmann und Heinrich Friedrich Georg Lührig); während dieser Studienzeit verschiedene Studienreisen nach u.a. München, Wien und Amsterdam; ab 1931 Mitglied der Dresdner Secession; 1937 werden in der Aktion -Entartete Kunst- fünf Arbeiten beschlagnahmt; 1945 Zerstörung eines Großteils des bisherigen Schaffens beim Bombenangriff auf Dresden; ab 1945 als Leiter einer Zeichenschule in Altenburg tätig; 1947 Ernennung zum Professor; ab 1950 Lehrer an der Fachschule für Angewandte Kunst (Berlin-Schönweide); ab 1954 Lehrer an der Hochschule (Berlin-Weißensee); 1961 Lehrauftrag am Institut für Kunsterziehung (Humboldt-Universität Berlin); ab 1968 freischaffender Maler; das künstlerische Werk umfasst Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Lithographien

Literatur
JESSEWITSCH, Rolf / SCHNEIDER, Gerhard (Hrsg.) (2008): Entdeckte Moderne. Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider; Kettler; S. 479