H A R R Y   B E H R

 

Weitere Werke von Harry Behr

 

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Straßenansicht mit Fabrikgebäude, Autos und Baumgruppe

Aquarell und Buntstift auf sandfarbenem Velinpapier
nicht datiert, (wohl) um 1945-50

Blattgrösse: 30×21,1cm

u.r. angeschnitten in blauem Kugelschreiber signiert „Behr“
nicht betitelt

€ 190,-

 

          

 

Zustand
im Bereich o.r. leichter Feuchtigkeutsschaden (etwas nachgedunkelt); Papier stellenweise etwas aufgeraut; Ecken minimal bestoßen; unterer Blattrand (wohl) vom Künstler minimal beschnitten

 

 

Zu Harry Behr (11.10.1907 Reichenbach (Vogtl.) – 2.6.1966 Hamburg):
Sohn des Stillleben-, Landschaftsmalers Felix Behr; 1911 Umzug der Familie nach Hamburg; 1928-32 Studium an der Kunstgewerbeschule Hamburg (bei Hugo Meier-Thur); 1930 Veröffentlichung des handgefertigten autobiographischen „Roman eines Sonderlings“; 1932 Meisterschüler; Atelier in der Wexstrasse 23 (später in der ABC-Straße 12c); 1938/39 wurde Behr denunziert und sein Atelier wurde durchsucht, dabei wurden etliche eigene Bilder, sowie Werke jüdischer Künstler konfisziert; Behr kam 24 Stunden in Untersuchungshaft; im Zweiten Weltkrieg in Dänemark und Norwegen stationiert; nach 1945 Suizid der Ehefrau und der Tochter; kunsthändlerische Tätigkeit

Literatur
BRUHNS, Maike (2001): Kunst in der Krise (Band 2); Dölling und Galitz; Hamburg; S.66-67
Familie Kay Rum (Hrsg.): Der neue Rump. Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs (überarbeitet von Maike Bruhns); Wachholtz; Neumünster – Hamburg; S. 36