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Friedrich Wilhelm Dittmar: ‚Mooslehen – Ober-Schönau‘

 

Zu Friedrich Wilhelm Dittmar (18.06.1869 Essen – 1954):
Protestantischer Pfarrer, Maler, Zeichner und Grafiker; Sohn des Kaufmanns und Ingenieurs Friedrich und dessen Ehefrau Eleonore, geb. Ringel; Gymnasialzeit in Essen und Bochum; Ostern 1890 Abitur; Theologiestudium in Marburg, Berlin und Bonn; Herbst 1893 Examen vor dem Konsistorium Münster; Ostern 1896 Examen in Koblenz; 01.10.1896-30.09.1897 Lehrvikariat in Elberfeld; ab 01.10.1897 Synodalvikar in Kleve; 30.04.1899 Ordination; in der Folgezeit verschiedene geistliche Tätigkeiten (ab 01.05.1900 in Düsseldorf tätig; ab 01.05.1904 als Hilfsgeistlicher in Eller / Rheinland tätig; ab 01.05.1905 in Elberfeld tätig); 18.07.1905 Heirat mit Marie, geb. Fischer; 30.07.1905 als Pfarrer in Schöller eingeführt;  1906 Geburt des Sohns Friedrich (später als Künstler tätig, gest. 1995); 03.11.1907 als vierter Pfarrer in Schwelm eingeführt; 1918 wurden drei Radierungen Dittmars als Schenkung an das Städtische Museum Elberfeld übergeben; 01.08.1929 als Pfarrer in Leitersdorf; 30.04.1936 Pensionierung; als Künstler wohl Autodidakt; Dittmar schuf vornehmlich Landschaftsansichten in verhalten expressiver Manier; es entstanden vor allem Radierungen und Aquarelle

Literatur
BAUKS, Friedrich Wilhelm (1980): Die evangelischen Pfarrer in Westfalen von der Reformationszeit bis 1945; Luther-Verlag; Bielefeld; S. 99
TIMM, Willy (1984): Unna in alten Ansichten Band 2; Europäische Bibliothek; Zaltbommel; [unpag.] (hier: Abb. 8)
Berichte der Provinzialmuseeen zu Bonn und Trier für die Zeit vom 1. April 1916 bis 31. März 1918 […] [Beilage zu Bonner Jahrbücher Heft 125]; Carl Georgi; Bonn; S. 128