F E L I X   I S I D O R   H E S S

 

Weitere Werke von Felix Isidor Hess

 

felix-isidor-hess-kuh

 

Kuh

Radierung auf Büttenpapier
nicht datiert, wohl um 1910

Blattgrösse: 29,8×25,2cm
Bildgrösse: 18,9×13,2cm

Auflage: o.A.
nicht betitelt

€ 200,-

 

    

 

rechts unterhalb des Drucks mit dem Monogrammstempel „FH“ in schwarz; rechts unten auf dem Blatt mit Bleistift (wohl von fremder Hand?) bez. „Felix Hes [sic]“

Zustand
in der oberen rechten Ecke zwei Flecken (jeweils Durchmesser 1cm bzw. 1,1cm); im unteren Blattbereich mittig kleiner Fleck (Durchmesser etwa 1mm); im unteren Blattbereich links zwei kleine Flecken (Durchmesser je etwa 1mm); in Ecke rechts oben mit Bleistift undeutlich beschrieben

 

 

Herrlich brillante Tierdarstellung von Felix Isidor Hess. Die Flecken der Kuh treten in eine harmonische Beziehung zu dem – zweifelsohne vom Impressionismus beeinflussten – Licht-Schatten-Spiel des Hintergrunds. Arbeiten des Künstlers sind äusserst selten zu finden!

 

 

Zu Felix Isidor Hess (20.06.1878 Amsterdam – 09.04.1943 Sobibor):
Maler, Zeichner, Grafiker, Karikaturist, Gestalter von Bucheinbänden; 1901-05 Studium an der Reichsakademie der Bildenden Künste (Amsterdam; bei Pieter Dupont); Mitglied bei -Arti et Amicitiae- und -Vereeniging St. Lucas-; 1916-36 zeichnete er die Bildergeschichte -Uit het Kladschrift van Jantje-, die in der Zeitschrift – De Groene Amsterdammer- erschien (es beschrieb darin politische Geschehenisse aus der Sicht eines Kindes); später schuf er zusammen mit Leonard Roggeveen die Bildergeschichte -De wonderlijke Reis van Jan Klaassen- (erschienen in -Algemeen Handelsblad- und -Nieuwsblad van het Noorden-); er illustrierte -De ongelooflijke avonturen van Bram Vingerling-; er illustrierte weiterhin einige Kinderbücher und war hierbei zumeist auch der Gestalter der Bucheinbände; Felix Isidor Hess und seine Familie starben im Konzentrationslager Sobibór; das Joods Historisch Museum (Amsterdam) bekam 1989 eine Schenkung von 71 Werken Hess‘