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Weitere Künstler des Expressiven Realismus

 

Curt Witte: Weibliche Figuren (Galerie)

 

Curt Witte: Antikisierende, italienische Küstenszene mit zwei teils entblößten weiblichen Figuren zwischen Säulen

Curt Witte: wohl Schäfer mit Lamm und Hund auf Rügen (Galerie)

 

Curt Witte: Wohl Schäfer mit Lamm und Hund auf Rügen

 

Zu Curt Witte (07.09.1882 Schlüsselburg an der Weser – 01.11.1959 Hannover):
Maler; sein Vater war der Hotelier Heinrich Witte, Besitzer des Osnabrücker Centralhotels; Besuch des Ratsgymnasiums in Osnabrück; Besuch der Kunstakademien München und Berlin; ab 1902 Besuch der Kunstakademie Karlsruhe (bei Ludwig Schmid-Reutte); Studium der Bildhauerei bei Artur Volkmann in Rom; Witte wendete sich im Folgenden der Malerei zu; ab etwa 1906 Beteiligungen an zahlreichen Ausstellungen; 1911-12 Aufenthalt in Worpswede und Fischerhude; 1912 wurde er von Hans Olde als pädagogische Hilfskraft an die Kunstakademie Kassel gerufen; 1912 Heirat mit der Künstlerin Clara Pelz (1886-1956) verheiratet, Tochter des Osnabrücker Ehrenbürgers und Geheimen Sanitätsrates Dr. Siegfried Pelz; 1916 Ernennung zum Professor; im Ersten Weltkrieg Einsatz als Unteroffizier bei einer Fliegerabteilung; 1925-32 Direktor der Kunstakademie Kassel; 1932 wurde die Kunstakademie Kassel geschlossen und Witte übernahm fortan die Leitung der „Villa Romana“ in Florenz; 1935 wurde er, aufgrund der jüdischen Abstammung seiner Frau, von seinem Posten bei der „Villa Romana“ entlassen; die Familie verzog nach Hannover-Buchholz; 1964 Gedächtnisausstellung „Curt und Clara Witte ein Osnabrücker Künstlerehepaar“ (Städtisches Museum Osnabrück)

Literatur
Städtisches Museum Osnabrück (1964): Curt und Clara Witte ein Osnabrücker Künstlerehepaar [Katalog zur Ausstellung vom 16. Februar bis 1. Mai 1964]; Meinders & Elstermann
ZIMMERMANN, Rainer (1994): Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation; Hirmer; München; S. 462