A R T H U R   R U D O L P H

 

 

arthur-rudolph-1
Sonnenblumen

Aquarell mit Ölfarben auf Aquarellpapier (von P.M. Fabriano (Wasserzeichen (Namenszug) in den vier Ecken); Blatt komplett aufgezogen auf braunen Karton (dieser zugleich Rahmenrückwand); unter Passepartout; gerahmt; unter Glas
unten links in Blei datiert „1940“

Grösse des Passepartoutausschnitts: 53,7×73,7cm
Blattgrösse: 55×75,5cm
Rahmengrösse: 76,5×97,5cm

unten links in Blei signiert „Arthur Rudolph“
nicht betitelt

€ 800,-

 

 

 

Zustand
Blatt komplett aufgezogen auf braunen Karton (dieser zugleich Rahmenrückwand); in den vier Ecken kleine, technikbedingte Einstichlöcher; sehr schöne, frische und satte Farben; Rahmen mit wenigen Gebrauchsspuren

 

 

Sehr lebendige, farbstarke Komposition von Arthur Rudolph, der es schafft das durchaus gängige Motiv der Sonnenblumen auf eine solche Weise darzustellen und zu interpretieren, dass das Gesamtwerk eine herausragende Eigenständigkeit aufweist. Nicht zuletzt aufgrund des Entstehungsjahres – Rudolph hatte noch unter Repressionen zu leiden – ein biographisch bedeutsames und seltenes Werk.

Zu Arthur Rudolph (17.11.1885 Dresden – März 1959 ebd.):
Maler, Grafiker, Illustrator; 1902-05 Studium an den Akademien in Leipzig und Dresden; 1905 Studium an der Kunstakademie München (bei Peter von Halm und Angelo Jank); seit 1911 freischaffend in Dresden tätig; 1912-13 Studienreisen nach Holland, Belgien, Frankreich; 1937 werden bei Aktion -Entartete Kunst- drei Arbeiten beschlagnahmt; 1954 erhält er den Auftrag ein Portrait von Otto Buchwitz zu schaffen

Literatur
Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Hrsg.) (1981): Kunst im Aufbruch. Dresden 1918-1933; Dresden; S. 314