A N D R E   S Z E N E S   ( “ D U G O “ )

 

Weitere Werke von Andre Szenes („Dugo“)

 

 

„Diagnose“

Bleistift auf Papier, verso am oberen Rand in Passepartout gesetzt
nicht datiert, um 1930

u.r. in Blei signiert „DUGO“, sowie im Sammlungsstempel im Passepartout u.l. mit Künstlernamen bez.
o.T. [„Diagnose“-Illustration für „Jugend“ (1930, Jg. 35, Heft 46 („Ärztenummer“), S. 726)]

Passepartoutgrösse: 48×31,9cm
Blattgrösse: 40,1x28cm
Grösse des Passepartoutausschnitts: 30,6x22cm

€ 660,-

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Zustand
Blatt verso am oberen Rand in Passepartout gesetzt; durchgehend leichte Druckstellen; partiell leicht (stock-)fleckig; unterer Rand mit vereinzelten kleinen Einrissen und leichten Knickspuren; Passepartout am rechten Rand leicht eingerissen

Provenienz
Dr. Friedrich Wilhelm Denzel (München) [hierzu im Passepartout u.l. dunkelvioletter Stempel; weiterhin verso auf Blatt u.l. kleiner blauer Stempel „G+W D“ [(wohl) Georg + Wilhelm Denzel; Georg Denzel (1873-1959 war der Vater von Friedrich Wilhelm]]

 

 

Text zu der Illustration (so unterhalb der Zeichnung in Blei bezeichnet):
„- Ich finde nichts Fräulein, absolut nichts.
– Also soll ich Ihnen sagen was mir fehlt?“

 

 

Text zu der Illustration, wie er letztlich der „Jugend“ erschien:
„‘Und nun sagen Sie, Herr Doktor, was fehlt eigentlich bei mir?‘
‚Weiß noch nicht, augenblicklich merke ich nur, daß bei mir nichts fehlt!‘“

 

 

Zu André (András) Szenes („Dugo“) (04.05.1895 Szolnok – 07.01.1957 USA):
Ungarischer Zeichner, Illustrator; Sohn von Adolph Szenes und dessen Frau Giselle, geb. Baruch; er begann bereits im Kindesalter zu malen und zu zeichnen; Besuch des Gymnasiums in Budapest; Architekturstudium in Budapest; im Ersten Weltkrieg Soldat; Studienabschluss nach dem Krieg; Kunststudien in München und dort ab 1927 auch erste Illustrationen für den „Simplicissimus“ und die „Jugend“ (in der „Jugend“ erschien seine letzte Illustration 1932 und ihm „Simplicissimus“ 1934); 1928 Beteiligung an einer Ausstellung des Hagenbunds in Wien; Ende der 1930er Jahre in Paris ansässig; 1939 Emigration nach New York; als Illustrator tätig für Zeitschriften (u.a. „Jugend“, „Simplicissimus“, „Le Rire“, „Vanity Fair“, „Harper´s Bazaar“) und Kinderbücher; Mitglied der „Ungarischen Vereinigung neuer Künstler“